Glossar-Eintrag
Schriftsubstitution
Automatischer Ersatz einer nicht verfügbaren Schriftart durch eine ähnliche, was das Layout verändern kann.
Die Schriftsubstitution (Font Substitution) bezeichnet den automatischen Ersatz einer im Dokument verwendeten, aber nicht verfügbaren Schriftart durch eine andere. Sie greift immer dann, wenn die Originalschrift nicht eingebettet und auf dem anzeigenden System nicht installiert ist.
Da Ersatzschriften andere Zeichenbreiten, Höhen und Abstände haben, können sich Zeilenumbrüche verschieben, Texte länger oder kürzer wirken und das Gesamtlayout abweichen. Bei eng gesetzten Dokumenten führt das schnell zu sichtbaren Unterschieden.
Im Word-zu-PDF-Konverter ist die Schriftsubstitution relevant, weil PDF-Bibliotheken wie jsPDF standardmäßig nur einen begrenzten Schriftensatz kennen. Schriften, die nicht zu diesem Satz gehören und nicht eigens eingebettet werden, werden durch eine Standardschrift ersetzt. Wer originalgetreue Schriften braucht, muss diese gezielt einbetten.
Verwandte Begriffe
Font-Embedding
Einbettung der verwendeten Schriftarten direkt in die PDF-Datei, damit Text überall identisch dargestellt wird.
Serifenschrift
Schriftart mit kleinen Endstrichen (Serifen) an den Buchstaben, etwa Times oder Georgia, oft für Fließtext in Dokumenten.
Rendering
Der Prozess, bei dem strukturierte Inhalte in eine sichtbare, fertig gesetzte Seitendarstellung umgewandelt werden.