Beispiel aus der Praxis
Designter Lebenslauf: Wie die Schrift beim Empfänger erhalten bleibt
Eine Bewerberin nutzt im Lebenslauf eine markante Schrift, die der Empfänger nicht installiert hat. Wie das PDF die Schrift einbettet und welche Schriften bei der Konvertierung sicher erhalten bleiben.
Eine Designerin hat ihren Lebenslauf mit der Schrift Montserrat für die Überschriften und einer Serifenschrift für den Fließtext gestaltet. Auf ihrem Rechner sieht alles stimmig aus. Der Personaler öffnet die .docx-Datei jedoch auf einem Firmen-Laptop ohne Montserrat. Word ersetzt die Schrift durch Arial, die Proportionen kippen, der bewusst gewählte Look ist weg. Wir zeigen, warum das PDF dieses Problem löst und worauf bei den Schriften zu achten ist.
Warum Word die Schrift ersetzt
Eine .docx-Datei enthält die Schrift normalerweise nicht selbst, sondern nur den Verweis "verwende Montserrat". Ist die Schrift auf dem öffnenden Rechner nicht installiert, greift Word zu einer Ersatzschrift. Jede Schrift hat eine eigene Laufweite und Höhe, deshalb verändern sich Zeilenlängen und Umbrüche. Ein über Schriftkontraste aufgebauter Lebenslauf fällt damit auseinander.
Was das PDF anders macht
Beim PDF werden die verwendeten Schriften in die Datei eingebettet. Der Empfänger sieht die Originalschrift, auch wenn er sie nicht installiert hat. Die Datei trägt die Schriftinformation in sich.
Ablauf im Konverter auf word-pdf.de:
- Den fertig gestalteten Lebenslauf als .docx in den Browser ziehen.
- mammoth liest Struktur und Formatierung, jsPDF rendert das PDF.
- Das PDF auf einem zweiten Gerät oder im Browser-Viewer prüfen, ob die Schriften korrekt erscheinen.
- Erst dann versenden.
Welche Schriften sicher erhalten bleiben
| Schrifttyp | Verhalten im PDF |
|---|---|
| Standardschriften (Helvetica, Times, Courier) | immer korrekt, da im PDF-Standard fest verankert |
| Verbreitete Systemschriften (Arial, Calibri) | auf eine ähnliche Standardschrift abgebildet |
| Spezielle Designschriften (z. B. Montserrat) | auf eine passende Standardschrift abgebildet, Proportionen ähnlich, nicht pixelgleich |
| Maximale Treue bei Designschriften | direkter PDF-Export aus Word |
Die praktische Empfehlung
Für die meisten Lebensläufe genügt die Konvertierung über den Browser: Die Struktur stimmt, der Text ist überall lesbar, das Layout verrutscht nicht mehr. Wer auf eine exotische Designschrift pixelgenau angewiesen ist, exportiert in Word über "Speichern unter > PDF", weil Word die Originalschrift direkt einbettet. Eine pragmatische Alternative ist, im Lebenslauf von vornherein auf eine verbreitete Schrift wie Calibri oder Arial zu setzen. Dann stellt sich die Frage der Ersetzung gar nicht.
Lehre aus dem Fall
Schrift ist beim Lebenslauf Gestaltung und Gestaltung soll beim Empfänger ankommen. Das PDF bewahrt die Schriftdarstellung, während die offene Word-Datei sie dem fremden Rechner überlässt. Wer auf Nummer sicher gehen will, prüft das fertige PDF einmal auf einem zweiten Gerät, bevor es rausgeht.